Praxis für klass.Homöopathie und NaturheilkundeHeilpraktikerin Marzenna Pelzer Tel.:
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Blutegeltherapie
Der medizinische Blutegel
(Hirudo medicinalis) gehört zu den Ringelwürmern und ist eng
verwandt mit
dem Regenwurm.
Die Wirkung der Blutegel-Behandlung wird nicht nur durch den Blutverlust hervorgerufen.
Die Blutegel saugen zwar während der Behandlung Blut, dies ist
jedoch keine besonders große Menge.
Die Wirkung der Blutegel geht über die lokale Blutentziehung mit
ihren entlastenden, entstauenden Effekten hinaus.
Der Unterschied zwischen einer Blutegelbehandlung und den
blutentziehenden Maßnahmen ist der, das der Egel während des
Saugens ein Sekret in den
Körper des "Opfers" abgibt.
Dieses Sekret vor allem ist für die vielen verschiedenen Wirkungen
des Blutegels verantwortlich.
Der wohl bekannteste Bestandteil ist das Hirudin. Es wirkt lokal gerinnungs- und entzündungshemmend.
Seine Wirkung ist auf einige Stunden begrenzt.
Des Weiteren sind - soweit bis heute erforscht - die Egline (entzündungshemmend), Bdelline (enzymhemmend)), eine Hyaluronidase (gefäßerweiternd), eine
Destabilase (Auflösung von
Blutgerinnseln),
Prostaglandine, Kollagenase, Apyrase und das Calin enthalten. Das Calin
wirkt im gesamten Körper blutgerinnungshemmend. Die Hyaluronidase
führt zu einer lokalen Gefäßerweiterung.
Diese Bestandteile erklären bei weitem nicht alle Wirkungen, die
bei einer Blutegelbehandlung beobachtet werden. Es ist beispielsweise
noch nicht vollständig erforscht, worauf der schmerzstillende Effekt beruht,
der oft schon beobachtet werden kann, während die Tiere noch
saugen.
Prinzipiell können Blutegel bei allen Krankheiten, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen
oder infolge von Durchblutungsstörung entstehen, eingesetzt werden.
Grenzt man das Ganze etwas mehr ein, sind Anwendungsgebiete
für die Blutegelbehandlung alle Gefäßerkrankungen,
Krankheiten, die mit Schmerzen einhergehen, und Krankheiten mit
spastischen Reaktionen.
Bei den Gefäßerkrankungen
sind zu nennen:
Krampfadern
Gefäßverschlüsse (Thrombose)
Venenentzündungen (Thrombophlebitis)
offene Beine
Schlaganfall
Herzinfarkt
Angina pectoris
Ohrgeräusche
Durchblutungsprobleme im Rahmen einer Diabetes
(Zuckerkrankheit)
Migräne
Krankheiten des Bewegungsapparates:
Arthrose
Rheuma
Bandscheibenvorfälle
Wirbelsäulenschmerzen
Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen
Wann darf eine Blutegelbehandlung nicht durchgeführt werden ?
Bei Störungen der Blutgerinnung (Bluter)
Bei der Einnahme Blutgerinnungssenkenden Medikamenten
(Marcumar,Heparin,ASS)
Bei Anämie-Blutarmut
Bei vorhandener Immunsuppresion
Die Blutegelbehandlung, mit 6-8 Blutegel, kostet zusammen mit den Blutegel
und Material cirka 100 €.