Praxis für klass.Homöopathie und NaturheilkundeHeilpraktikerin Marzenna Pelzer Tel.:
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Aufmerksamkeit Defizit Syndrom (ADS) und Hyperaktivität bei
Kindern
Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität bei Kindern
scheinen zu einer Zeitkrankheit
geworden zu sein. Keine psychische Auffälligkeit bei Kindern und
Jugendlichen ist heutzutage häufiger als diese.
Als betroffene Mutter, wurde ich über lange Zeit mit
der ADHS-Problematik konfrontiert. Heute setze ich meine eigene
Erfahrungen und die neuen Erkenntnisse aus der ganzheitlichen Medizin
ein, um den betroffenen Kindern zu helfen.
Die Ursachender
Hyperaktivität und des ADHS sind vielfältig und liegen sehr
oft auch in der körperlichen Ebene.
Zu diesen Ursachen gehören:
Allergien (90% der ADHS Kinder sind gleichzeitig Allergiker).
Überempfindlichkeit gegen Umweltgifte.
Hier handelt es sich vor allem um die in den Lebensmitteln vorhandenen
sog.
Zusatzstoffe wie Farb-,Konservierungsstoffe und Emulgatoren auf
Phosphatbasis.
Schwermetallbelastungen.
Fehlfunktion des Darmes.
Durch die Schwäche der Verdauungsorgane-, wie
Bauchspeicheldrüse oder Leber, oder durch die Störung der
Darmflora, kann es zu einer verstärkten Durchlässigkeit des
Darmes kommen.
Die Darmwände verlieren dann ihre Filterfunktion. Sie werden nicht
nur für die Nährstoffe durchlässig, aber auch für
schädliche und giftige Substanzen, die somit, über den
Kreislauf, in das Innere des Körpers gelangen.
Die Allergene, Schwermetalle, Umweltgifte und Toxine gelangen mit dem
Blut in das Gehirn des Kindes und führen dort zu
Stoffwechselstörungen wie z.B. Störung
der Produktion oder des Abbaus von Neurotransmittern. Diese
Störungen äußern sich in verschiedenen
Verhaltensstörungen vor allem in Konzentrationsschwäche,
Unruhe, Wutausbrüchen, Bewegungsdrang, autistischen Zügen
o.ä.
Zu ADS-ähnlicher Symptomatik kann es auch durch Mangel an bestimmten Vitalstoffen, wie
Zink, Vit. B6, essentiellen Aminosäuren o.a. kommen. Diese
Vitalstoffe braucht der Körper u.a. um die Produktion von
Neurotransmitter und die Stoffwechselprozesse im Gehirn aufrecht zu
erhalten.
Zu den Mangelerscheinungen kann es z.B. durch die Fehlfunktion des
Darmes, Schwermetallbelastung oder durch unausgewogene Ernährung
kommen.
Eine Stoffwechselkrankheit, sog. Kryptopyrolurie,
kann auch zu starken Verlusten von Zink und Vit. B6 im Körper
führen, was sich in den ADHS-änlichen Verhaltensstörungen
äußern kann .
ADS und Hyperaktivität können auch weitere, weniger häufige Ursachen haben.
Dazu gehören psychische Traumata, Impfschäden, Geburt- oder
Schwangerschaftskomplikationen,
schwere Kopfverletzungen, Parasiten- oder Pilzbefall.
Über eine Anamnese und spezielle Diagnostik wird zuerst die
mögliche Ursache erkannt.
Nach dieser Ursache richtet sich der therapeutische
Weg, der u.a.:
Ausleitungs- und Entgiftungstherapie,
Darmsanierung,
Ernährungsberatung,
Substitution mit Vitalstoffen,
homöopathische Konstitutionstherapie
beinhalten kann.
ADS und ADHS werden seit vielen Jahren homöopathisch behandelt,
so dass unterdessen viele Erfahrungen mit diesem Krankheitsbild
existieren. Dies beweist auch die veröffentlichte Studie zur
Homöopathischen Behandlung von hyperaktiven Kindern. Das ganze
Projekt wurde an der Universität Bern mit Hilfe eines interdisziplinären
Teams durchgeführt. Studienleiter war unter anderen Dr. med.
H. Frei, der sich bereits seit vielen Jahren besonders stark mit
diesem Thema beschäftigt. Drei Ärzte des 11 Mitglieder
umfassenden Teams vertraten die homöopathische Seite. An der
Studie, waren die KIKOM (Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin),
die Abteilung für Neuropädiatrie der Universitätskinderklinik
und das Institut für mathematische Statistik der Universität
Bern beteiligt. Das Studiendesign wurde so gewählt, dass es
soweit wie möglich den Anforderungen der Schulmedizin entspricht
(randomisiert, placebo-kontrolliert, doppelblind). Ergebnis: ADHS
kann durch die Verabreichung homöopathischer Mittel gebessert
werden.
Die NZZ am Sonntag zitierte F. Kaufmann, Leiter der Neuropsychologie
der Kinderklinik, Inselspital Bern, eigentlich ein Homöopathie-Skeptiker. "Seit
seiner Teilnahme an dieser Studie sei er nicht mehr abgeneigt,
auch auf Homöopathie bei ADS zu setzen. So ist nun schriftlich,
dass die Homöopathie bei ADS/ADHS bei Kindern eine gewichtige
Therapie-Option ist, " Ritalin-frei".